Unser Darm leistet täglich Schwerstarbeit. Er verdaut bis zu zwei Kilogramm Nahrung am Tag und ist verantwortlich dafür, Krankheitserreger und Giftstoffe unschädlich zu machen. Ungesunde Ernährung, Stress, Medikamente und zu wenig Bewegung machen ihm dabei zu schaffen. Verdauungsstörungen und Magen-Darm-Erkrankungen können die Folge sein.

Die Therapie von Darmerkrankungen richtet sich nach den jeweils vorherrschenden Beschwerden und umfasst unter anderem diätetische Maßnahmen, Medikamente und Psychotherapie. In vielen Fällen führt erst eine Kombination verschiedener Therapieansätze zu einem anhaltenden Erfolg. Pflanzliche Arzneimittel sind besonders für eine dauerhafte Anwendung geeignet, da sie gut verträglich sind und die Darmmikrobiota (Darmflora) nicht negativ beeinflussen. Zur Stressbewältigung haben sich zum Beispiel progressive Muskelentspannung und autogenes Training bewährt. Auch regelmäßige Bewegung und leichte Massagen des Unterbauches können die Beschwerden lindern.

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